Hallo Andy,
danke für die Infos.
Dass wir uns nicht in einem rechtsfreien Raum befinden, wissen wir auch. Rechtsfreie Räume gibt es in Deutschland nirgends, und das ist auch gut so.
Die demographischen Daten finden sich beim Bayerischen Landesamt für Statistik.
Hier sind die Zahlen für den Landkreis Nürnberger Land:
https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen
/webshop/download/A182aB%20200900/574000.pdf oder kürzer http://tinyurl.com/yjvr4jy
Aus der Karte auf Seite 4 oder der Tabelle auf Seite 5 geht z. B. hervor, dass die Bevölkerung im ganzen Landkreis, sogar in fast ganz Nordbayern rückläufig ist. Das ist also kein Problem von Feucht alleine, sondern geht viel weiter. Ich verstehe also nicht ganz, woher die ganzen neuen Bewohner kommen sollen. Etwa alle aus Nürnberg?
Es gibt selbstverständlich immer Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich der Betrieb eines Tierheims bewegen muss, das gilt übrigens für jeden Betrieb. Mich ärgert es nur maßlos, dass es dann dank einer Wohnbebauung „zukünftig sicherlich viel schwerer werden wird, wenn sich z.B. das Tierheim erweitern will“, wie es in dem Schreiben steht, das Du am 7.1.2010 um 20:48 gepostet hast. Was passiert denn, wenn wir etwa mal ein weiteres Hundehaus brauchen, weil die Leute vermehrt Hunde abgeben oder aussetzen? Können wir die dann nicht mehr aufnehmen und müssen wir die Tiere dann auf der Strasse krepieren lassen, weil wir keinen Platz mehr haben?
Andererseits müssen wir auch aufpassen, dass wir jetzt nicht vor lauter Eifer unser ganzes Pulver verschießen. Eine Online-Protst-Aktion halte ich z. B. NOCH für zu früh angesetzt. Momentan sind wir ja noch in der Phase eines VORentwurfs für den Bebauungsplan, und der hat noch recht wenig rechtliche Bedeutung. Es ist mehr oder weniger eine Diskussionsgundlage. Wenn wir Aktionen starten, müssen wir sie koordinieren, sonst bringen sie nichts. Wir haben schon noch ein paar Pfeile im Köcher.
Aber es ist gut, dass wir wissen, dass wir auf unsere ganzen Tierfreunde zählen können, wenn es drauf ankommt!
