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Lang lebe unsere Katze!
Wie Sie verhindern können, dass ihre Katze im Straßenverkehr umkommt
Jedes Jahr werden hunderttausende Katzen im Straßenverkehr getötet oder zu Krüppeln gefahren.
Zu allem Übel übernehmen die Autoversicherer keine Schäden die durch Bremsmanöver für Kleintiere (und Katzen werden dazugerechnet) entstehen. Wenn also nicht gerade Tierfreunde am Steuer sitzen, werden sich so manche Fahrer gegen unsere Katzen entscheiden.
Freigänger oder Wohnungskatze
Die wenigsten Katzen in unseren Haushalten werden bzw. können ausschließlich in der Wohnung oder im Haus gehalten werden, sind also sog. Wohnungskatzen.
Nahezu jede Katze, die nur einige wenige male die „Freiheit“ geschnuppert hat, also die Wohnumgebung durchstreifen konnte, wird alles daran setzen, wieder „hinaus“ zu kommen. Die weit überwiegende Zahl der Katzen die bei Tierheimen in Obhut sind, müssen als solche Freigänger an Tierfreunde vermittelt werden. Dies ist fast selbstverständlich, da sie entweder bei den ehemaligen Haltern bereits „Freigänger„ waren oder andere nach Wochen oder Monaten von Tierfreunden umherirrend aufgefunden und ins Tierheim gebracht wurden. Freigänger können nicht mehr an eine Haltung nur in der Wohnung oder im Haus gewöhnt werden. Die meisten solcher Versuche enden in Verhaltensstörungen der Katzen, z.B. in Unsauberkeit, Aggression oder Apathie – weil die Ursachen meist nicht erkannt werden, scheint die Abgabe in Tierheimen leider zu oft als einzige Möglichkeit.
Diese Freigänger sind durch den Straßenverkehr enorm gefährdet.
Grundstück am Haus absichern
Für einige Katzenfreunde, die das Glück haben in einer Wohnung oder einem Haus mit Garten oder einem angrenzenden Grundstück zu leben, bietet sich die folgende Lösung an:
Nahezu jeder Gartenzaun, Hecken oder Mauern können für wenig Geld mit etwas handwerklichem Geschick so abgesichert werden, dass Katzen nicht nach außerhalb gelangen können. Im Prinzip wird die vorhandene Einfriedung nahezu unsichtbar zu einem elektrischen Weidezaun erweitert bzw. nicht eingefriedete Abschnitte damit geschlossen.
Ideal ist, wenn diese Absicherung bereits geschaffen ist, bevor eine neu in den Haushalt aufgenommene Katze das erste mal die Wohnumgebung erkunden darf. So gewöhnt sich die Katze gar nicht erst an ein größeres Revier.
Die Erfahrungen mit solchen Absicherungen zeigen, dass die meisten Katzen anfangs versuchen den abgesicherten Zaun zu überwinden. Je nach örtlicher Gegebenheit und dem Geschick bzw. dem „Mut“ der Katze wird dies anfangs auch einige wenige male gelingen. Die damit verbundenen negativen Erfahrungen beim Überklettern des Zaunes werden jede Katze dazu bringen dies nicht wieder zu versuchen. Beim Hochklettern am Zaun berührt die Katze Drähte die eine völlig unschädliche elektrische Spannung führen. Die Spannungsimpulse erschrecken die Katze zwar, sind aber so ausgelegt dass sie weder Menschen(Kinder) und eben auch den Katzen nicht schaden. Bei Landwirten werden ähnliche Anlagen als Weidezäune zur Einzäunung für Rinder, Pferde Schafe Hühner usw. verwendet.
Geringer Aufwand
Die Vorteile der elektrischen Absicherung gegenüber dem Anbringen zusätzlicher Gitter oder Netze, die dann ein Überklettern verhindern, liegt auf der Hand: Die Kosten betragen nur einen Bruchteil (ab 150€) und sind im Vergleich zu Tierarztkosten die bei der Behandlung von Unfallverletzungen entstehen, sehr gering. Die Montage ist sehr einfach und je nach Zaunlänge meist in zwei Tagen zu erledigen und die Absicherung ist unauffällig.
Die Bauteile für diese elektrische Absicherung des vorhandenen Zaunes bzw. für das Schließen von offenen Abschnitten können in Baumärkten die landwirtschaftliche Produkte führen oder direkt von Weidezaunherstellern erworben werden.
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