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Im Boten vom 25. Februar war zu lesen, dass die CSU-Fraktion in Feucht
die Planungen hinsichtlich der Bebauung „Am Reichswald“ nun zügig
vorantreiben will, und die Dringlichkeit wird noch einmal betont.Den entsprechenden Artikel finden Sie hier .
Doch
nach wie vor hat sich an der Situation für das Tierheim nichts
geändert. Es ist für das Tierheim nach wie vor keine Lösung der
Problematik in Sicht. Die Bebauung stellt so, wie sie geplant ist, nach
wie vor eine Bedrohung dar, und für das Tierheim schafft diese
„Veränderung“ keineswegs eine rechtssichere Zukunft. Im Gegenteil, für
das Tierheim und seine Tiere in Not können Klagen der künftigen
Anwohner sogar bis zum Aus führen. Dies würde die Mitarbeiter folglich
den Arbeitsplatz kosten, und das Engagement der zahlreichen
Ehrenamtlichen, die sich im Tierheim einbringen, ginge ins Leere.
Überhaupt darf man die soziale Komponente in diesem Zusammenhang nicht
vergessen, denn oft entstehen im Tierheim ganz neue soziale Bindungen
und Strukturen, häufig sogar generationsübergreifend. Es gibt Menschen,
für die das Tierheim Feucht ein sozialer Lebensmittelpunkt ist.
Was geschieht dann mit ausgesetzten oder entlaufenen Tieren in unserer
Region, wenn es kein Tierheim mehr gibt? Was geschieht beispielsweise
mit einer angefahrenen Katze, wenn es den Tiernotdienst des Tierheims
nicht mehr gibt? Was geschieht mit den Tieren, welche die Leute nicht
mehr halten können, weil sie z. B. in eine finanzielle Notlage geraten
- wo können diese Tiere dann abgeben werden?
Der immer wieder zitierte Bestandsschutz, der auch in diesem Artikel
wieder angeführt wird, ist für das Tierheim nicht zweckdienlich, denn
er schützt nicht vor gerichtlichen Klagen z. B. wegen Hundegebell.
Das Tierheim hat im Rahmen des laufenden Bauleitverfahrens umfangreiche
Einwendungen eingebracht und hofft nun, dass die Einwendungen auch ihre
Berücksichtigung finden.
Auf jeden Fall darf die im Artikel vom 25.2. genannte Veränderung nicht
die Zukunft des Tierheims kosten oder auch nur gefährden. Es muss eine
rechtlich sichere Situation geschaffen werden, die das Tierheim durch
die zukünftigen Anwohner unangreifbar macht. Am Besten für das Tierheim
wäre es, wenn erst gar keine Klagen kommen können, denn jeder
Gerichtsprozess kostet das Tierheim Geld, das letztlich den
notleidenden Tieren fehlt.
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