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In Sachen „Bebauung am Reichswald“ hat der Markt Feucht
nun einen geänderten Bebauungsplan vorgelegt. Der geänderte
Bebauungsplan sieht im Vergleich zum ersten Entwurf aus Sicht des
Tierheims Verbesserungen vor.
In der Vergangenheit hat es zahlreiche Gespräche mit allen
Beteiligten gegeben. In den Gesprächen wurden Einzelheiten des
vorliegenden Bebauungsplans erörtert. Als wichtigstes Ergebnis aus Sicht
des Tierheims wurde dabei erreicht, dass die Wohnbebauung nun weit vom
Tierheim abrückt und die Fläche zwischen Tierheim und Wohngebiet als
Gewerbegebiet ausgewiesen wird. Diese Fläche wird als Erweiterung durch
die Firma FELLA-Werke GmbH genutzt werden, die plant, hierauf weitere
Produktionshallen zu errichten, welche zusätzlich zugunsten des
Tierheims schallmindernd wirken sollen. Am Rande des Wohngebiets wird
eine Riegelbebauung entstehen, die auf der den FELLA-Werken und dem
Tierheim zugewandten Seite lückenlos ausgeführt wird, also ohne Fenster
und sonstige Öffnungen, durch die Schall eindringen könnte.
Zudem wurden schalltechnische Gutachten erstellt, die
belegen, dass der vom Tierheim ausgehende Lärm im Wohngebiet innerhalb
der zu tolerierenden Grenzen bleibt, auch nachts und auch dann, wenn z.
B. nachts ein Hund durch den Tiernotdienst ins Tierheim eingeliefert
wird.
Die Fellastraße soll nach den Planungen des Marktes Feucht
verlängert werden; entlang der Straße soll ein Gehweg errichtet werden.
Die Gassigeher des Tierheims können also relativ gefahrlos in den
angrenzenden Wald gelangen, auch wenn durch die Erweiterung der
FELLA-Werke erhöhter LKW-Verkehr herrschen wird. Außerdem sollen die
bisher bestehenden LKW-Warteschlangen in der Fellastrasse dann der
Vergangenheit angehören, da die Fahrzeuge direkt auf das neue Gelände
des Landmaschinenherstellers auffahren können.
Positiv ist auch hervorzuheben, dass das Wohngebiet durch
den neuen Bebauungsplan nun keine Ausfahrt in Richtung Tierheim hat, wie
ursprünglich geplant, und somit nun doch nicht mit
PKW-Durchgangsverkehr entlang des Tierheims zu rechnen ist.
Insgesamt entspricht die nun vorliegende Lösung ziemlich
genau dem, was wir bereits Anfang des Jahres in einem Gespräch mit dem
Bürgermeister und den Investoren zur Wohnbebauung vorgeschlagen haben.
Damals war unser Vorschlag der, dass man die Wohnbebauung nicht bis an
die Grundstücksgrenze des Tierheims herantreibt, sondern ein
Gewerbegebiet als Puffer dazwischenschaltet. Abstand ist ein guter
Lärmschutz. Wir dachten damals an Ingenieurbüros, Arztpraxen und
dergleichen. Die Erweiterung der Firma Fella ist uns aber noch lieber,
denn wir kennen unsere Nachbarn bereits und hatten nie Probleme
miteinander. Wir denken, dass wir bei Umsetzung des aktuellen Entwurfs
mit dem Thema Lärm keine ernstzunehmenden Probleme bekommen werden.
Ansonsten wurden alle unsere Forderungen weitgehend erfüllt, und wir sehen die Zukunft des Tierheims als gesichert an.
Wir möchten uns im Namen unserer Tierheim-Tiere bei den
vielen Unterstützern bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Unser Dank gilt unseren Beratern und unserem Anwalt, aber auch den
tausenden von Menschen, die sich an der Unterschriftenaktion beteiligt
haben, sowie allen weiteren Unterstützern, die uns auf ihre jeweilige
Art geholfen haben.
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