108 Ponys sollen zurück nach Holland
Tuesday, 4. September 2007

Die Tragödie nach dem Horrortrip

Wie viele Tierfreunde wissen, wurden am letzten Donnerstag in der Nähe von Feucht 108 Shetland-Ponys von der Polizei  aus einem völlig überladenen Sattelzug befreit und von den Veterären auf einem Hof nahe bei Roth untergebracht. Wir möchten uns im Namen der Tiere bei den aufmerksamen und umsichtigen Polizisten ausdrücklich bedanken

Die Tiere sollten von den Niederlanden nach Italien gebracht werden. Vermutetes Ende: Der Schlachthof. Die Tiere befanden sich teilweise in einem kläglichen Zustand. Nur für 56 von 108 Tieren lagen Transportpapiere vor.

Jetzt sollen die Tiere nach uns vorliegenden Informationen wieder in die Niederlande "abgeschoben" werden. Zumindest sind dies die Pläne des zuständigen bayerischen Umweltministers Schnappauf und des zuständigen Bundeslandwirtschaftsministers Seehofer. Dagegen protestieren der Deutsche Tierschutzbund, sein Landesverband Bayern und ebenso die Tierschutzvereine in Feucht und Roth. Präsident Wolfgang Apel und der bayerische Präsident Berthold Merkel haben sich in "Brandbriefen" an die beiden Minister gewandt. Dabei hat sich der Tierschutzbund Bayern bereit erklärt, die Tiere zu übernehmen und nach Vorkontrollen an geeignete Halter zu übergeben.

Auch in den Tierheimen Feucht und Roth hatten sich viele Interessenten gemeldet, die sich um die Ponys kümmern wollten, hatten Standplätze und Hilfe angeboten.  Wir möchten den interessierten Tierfreunden den Wortlaut der Briefe und auch den der Pressemeldung des Landesverbands Bayern nicht vorenthalten.

 

Pressemeldung des Tierschutzbundes

Brief an Minister Schnappauf

Brief an Minister Seehofer


 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 5. September 2007 )