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Tiervermittlung im Tierheim Feucht
von Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr.
Montag bis Mittwoch ist geschlossen und damit keine Vermittlung

Telefon: (09128) 91 64 94 (zu den Vermittlungszeiten besetzt)
Tierrettung: (0160) 94 94 91 94 (Lkr. Nürnberger Land)
Fax: (09128) 91 64 95
Gassigehen mit den Hunden

 Vormittag: täglich von 8.30 Uhr bis 11.45 Uhr
Nachmittag: Montag bis Mittwoch von 15.00 Uhr bis 17.45 Uhr
und Donnerstag bis Sonntag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Nur für Mitglieder mit Gassigeher-Ausweis!

Katzenstreicheln
 für Mitglieder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

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Spende 5 Euro per Anruf an 09001-910000 aus dem dt. Festnetz an das Tierheim Feucht

Tierheim Feucht erhält Qualitätsplakette PDF Drucken E-Mail
Wednesday, 30. January 2013

Die Tierheime in Feucht und Hersbruck wurden vom Deutschen Tierschutzbund ausgezeichnet. Beide Objekte erfüllen die Bedingungen der begehrten Qualitätsplakette. Im Sommer 2012 haben sich die beiden Tierheime im Landkreis Nürnberger Land, das Hersbrucker Tierheim und das Tierheim Feucht, um die begehrte Qualitätsplakette des Deutschen Tierschutzbundes beworben. Nach eingehender Prüfung bestätigte nun der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder, dass die beiden Einrichtungen die Plakette erhalten. Die Prüfung erstreckte sich nicht nur auf die Tierhaltung im Tierheim. Neben den baulichen Gegebenheiten der Tierunterkünfte, der Quarantäne-Räume, Büros und Nebenräume wurden z. B. auch die Anlagen, Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter, deren Arbeitsweise, die Organisation des Tierheims allgemein, des Gassigehens und Katzenstreichelns und die organisatorische Struktur der Trägervereine genau inspiziert und für gut befunden. 
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Von links nach rechts: Herbert Sauerer (1. Vorsitzender), Wolfgang Kohler (Tierpfleger), Gitta Teufel, (stv. Tierheimleiterin) , Dr. Marek Czaja (2. Vorsitzender), Sabine Schäfer (Tierpflegerin), Ulrike Lang (Tierheimleiterin), Alexandra Ritzler, (Tierpflegerin) und "Socke" (Tierheimhund)

„Die Tierheimberaterin des Deutschen Tierschutzbundes, Frau Dr. Hartmann, konnte sich bei ihrem Besuch überzeugen, dass Sie alle essentiellen Punkte der Tierheimordnung erfüllen und stetig dabei sind, die Tierhaltung weiter zu verbessern“, so Schröder in seinem Schreiben an das Tierheim Feucht. Und weiter: „Ihr neues Tierheim ist baulich mit viel Verständnis für die Bedürfnisse der Tiere, die hygienischen Grundvoraussetzungen und die Arbeitswege umgesetzt“.

„Wir freuen uns sehr über die Erteilung der Tierheimplakette“, sagte Herbert Sauerer, 1. Vorsitzender des Tierheims Feucht. „Wir sind stolz darauf, das Qualitätssiegel des Tierschutzbundes führen zu dürfen und sehen es als Bestätigung guter Tierschutzarbeit von höchster Stelle. Es ist aber gleichzeitig ein Ansporn, die Tierhaltung und unsere Tierschutzarbeit weiter zu verbessern. “

Mit der Erteilung der Plakette sind auch vertragliche Auflagen verbunden, die erfüllt werden müssen. So müssen z. B. in Feucht noch Zimmer in der Hundequarantäne bis an die Decke abgedichtet werden, so dass eine räumliche Trennung des Luftraums zwischen den Zimmern gewährleistet ist. Das ist wichtig, damit eine Übertragung von eventuellen Infektionskrankheiten über die Luft sicher ausgeschlossen werden kann, wie dies beispielsweise bei Staupe der Fall sein kann.

„Natürlich waren wir alle etwas nervös, als die Prüfung kam“, musste Martina Höng, 1. Vorsitzende im Hersbrucker Tierheim, zugeben. „Die Plakette bestätigt aber, dass trotz der räumlich begrenzten Möglichkeiten mit einer vorbildlichen Organisationsstruktur, hervorragendem Engagement des gesamten Teams und einer sehr engen Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt nach den hohen Anforderungen der Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes gearbeitet wird.“ Die Qualitätsplakette stellt auch einen Beleg dafür dar, dass das Wohlbefinden der Tiere an erster Stelle steht und es sich nicht um trostlose Zwingeranlagen handelt, wie manche Leute immer noch denken, denn auch das Verhalten der Tierheim-Tiere wurde im Rahmen der Prüfung begutachtet.

Weitere Maßnahmen sollten nach Meinung des Tierschutzbundes im Tierheim Feucht mittelfristig angegangen werden. Dies betrifft die Schaffung einer separaten und räumlich getrennten Krankensta-tion für Katzen sowie einer Quarantäne- und Krankenstation für kleine Heimtiere. Der Vorstand wird diese Punkte in Angriff nehmen und die Vorgaben im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Tierheims erfüllen.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 30. January 2013 )
 
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