Chico, Bernd, Olaf und Speedy

Chico, Bernd, Olaf und Speedy

Rasse: Farbratten

Geschlecht: alle männlich

Geburtsdatum: Frühjahr 2023

Aussehen: Chico ist schwarz-weiß, Bernd schwarzbraun-weiß, Olaf hellgrau-weiß und Speedy dunkelgrau-weiß.

Weshalb im Tierheim: Die Tiere wurden ins Tierheim gebracht, weil einer ihrer ehemaligen Menschen eine Allergie entwickelt hat.

Gesundheit: Keine Auffälligkeiten

Charakter: Die vier Jungs sind ganz freundliche Gesellen. Sie sind munter und neugierig. Allerdings müssen sie das enge Zusammenleben mit Menschen noch lernen – sie haben zwar keine Angst, aber als handzahm kann man sie auch nicht bezeichnen. Bestimmt dauert es nicht lang, bis die cleveren Tiere im neuen Zuhause gelernt haben, wer die Leckerbissen bringt. Natürlich kann man ihnen auch kleine Tricks beibringen, z.B. durch Klickern, daran hätten sie sicher großen Spaß. Die vier verstehen sich sehr gut, und es wäre schön, wenn sie gemeinsam in ein neues Zuhause umziehen könnten. Wenn man beim Saubermachen das Häuschen anhebt, findet man oft ein Knäuel aus übereinanderliegenden Rattenjungs vor, die einem verschlafen entgegenblinzeln. Chico, Bernd, Olaf und Speedy wünschen sich eine große, abwechslungsreich eingerichtete Nagervoliere und Menschen, die Zeit und Lust haben, sich mit ihnen zu beschäftigen.

 

Allgemeines zur Haltung:
Mindestens zu zweit sollte man Ratten auf jeden Fall halten, denn sie sind sehr soziale Tiere. Sie schlafen am liebsten aneinandergekuschelt, betreiben gegenseitige Körperpflege, interagieren viel und kommunizieren im Ultraschallbereich miteinander. Sowohl gleichgeschlechtliche als auch gemischtgeschlechtliche Gruppen sind möglich. Bei der Vergesellschaftung sind bestimmte Regeln zu beachten. Sie sollte z.B. nie im Gehege der alteingesessenen Ratten stattfinden, sondern auf neutralem Boden.

Am wohlsten fühlen sich Rattengruppen in einer möglichst großen Voliere, die interessant, strukturiert und abwechslungsreich gestaltet ist, wo es Möglichkeiten zum Klettern gibt, wo man sich verstecken kann oder Ausschau halten, wo es etwas zu untersuchen gibt, wo man sich ausruhen kann, wo man auch mal ein Stückchen rennen kann – kurzum: wo es nicht langweilig wird! Ausbruchsicher und widerstandsfähig gegen Nagezähnchen sollte die Behausung natürlich sowieso sein. Ratten lieben auch die Möglichkeit, beim täglichen Freilauf (natürlich unter Aufsicht) das Zimmer zu erkunden. Dort kann man zum Beispiel für die Ratten Futter verstecken, aus Pappe Labyrinthe bauen und Röhren, Papiertüten, Kartons oder Buddelkisten zur Beschäftigung anbieten.

Als Allesfresser nehmen Ratten sowohl pflanzliches als auch tierisches Futter zu sich. Die Basis der Ernährung sollte ein hochwertiges Trockenfutter bilden, ergänzt um etwas Gemüse, Quark, Käse, Eier, Hundekuchen oder etwas gekochten Fisch. Im Zoohandel wird für Ratten als Leckerlis eine Menge schädlicher Unsinn angeboten – je bunter und fetter, desto ungeeigneter!

Als intelligente Tiere haben Ratten auch Spaß daran, für Futter kleine Kunststücke zu lernen. Man kann auch mit dem Clicker mit ihnen arbeiten. Ratten mögen es, wenn sich ihr Mensch mit ihnen beschäftigt, denn das ist interessant, und meistens gibt es zur Belohnung ein Leckerchen!

 

Auskünfte und Beratung: Tel. 0911 / 501 584, abends ab 18 Uhr

Tierart
Ratte