Finn

Finn
Rasse: Zwergkaninchen
Geschlecht: männlich, kastriert am 30. November 2020; Finn darf ab 11. Januar 2021 gefahrlos zu Weibchen ziehen.
Geburtsdatum: ca. Juli 2020
Aussehen: Finns Pelz ist stahlgrau gefärbt; zur Körperunterseite geht das Grau in cremefarben über.
Weshalb im Tierheim: Finn stammt aus einem unerwünschten Wurf.
Gesundheit: Keine Auffälligkeiten.
Charakter: Vielleicht fragen Sie sich: Gibt es eigentlich kein Bild, auf dem Finn nicht futtert? Ähm, nein, gibt es nicht. Das hat zwei Gründe: Erstens futtert Finn oft und gern, denn er muss ja noch wachsen. Zweitens ist das die einzige Gelegenheit, wo er mal stillsitzt. Finn ist ein ganz junger Bursche, der vor Energie fast platzt. Unbekümmert hoppelt er durchs Leben, und im Geiste trällert er bestimmt ein fröhliches Liedchen vor sich hin. Finn ist ein unwiderstehlicher Schatz, und er wünscht sich ein schönes Zuhause mit viel Platz und einem Kaninchenmädchen im ähnlichen Alter, mit der zusammen er jeden Tag beim Freigang die Wohnung unsicher machen kann.

 

Allgemeines zur Haltung:

Kaninchen sind Rudeltiere und müssen daher mindestens zu zweit gehalten werden. Einzelhaltung lehnen wir ab. Unsere kastrierten Kaninchenjungs suchen ein Kaninchenmädchen, unsere Kaninchenmädchen einen kastrierten Kaninchenjungen als Partner. Meistens passen etwa gleichaltrige Kaninchen am besten zueinander: Junge Kaninchen haben in der Regel viel mehr Temperament und Energie, ältere brauchen mehr Ruhe.

Kaninchen verbringen ihre Zeit nicht gerne in einem Käfig. Sie möchten so viel wie möglich frei in der Wohnung herumhoppeln. Am besten ist es, wenn ihnen ein großes Bodengehege oder ein eigenes Zimmer zur Verfügung steht. Als Rückzugsmöglichkeit brauchen sie ein Holzhäuschen oder Pappkartons.

Das wichtigste Nahrungsmittel für Kaninchen ist Heu, Heu und nochmals Heu. Nur durch das Zermahlen von Heu können sie ihre Zähne so abnutzen, wie das von der Natur vorgesehen ist. Darüber hinaus ist eine tägliche Ration Frischfutter (Gemüse, aber kein oder sehr wenig Obst) wichtig. Frisches Wasser sollte sowieso stets zur Verfügung stehen. Trockenfutter sollte man, wenn überhaupt, nur sparsam oder als Leckerli anbieten. Nagerdrops, Kräcker und ähnliches sind ein Marketinggag der Futterhersteller und eher schädlich fürs Kaninchen.

Auskünfte und Beratung: Tel. 0911 / 501 584, abends ab 18 Uhr

 

Tierart
Kaninchen