Leonardo, Luigi und Lasko
Leonardo, Luigi und Lasko
Vermittelt im Januar 2013
Rasse: Farbratten
Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: Frühjahr 2012
Aussehen: Alle drei Jungs, die übrigens Brüder sind, sind weiß mit einem graumelierten Rücken (=huskyfarben). Alle drei haben unterschiedlich dunkle Rücken und unterschiedliche Muster auf der Stirn, so dass man sie problemlos unterscheiden kann.
Weshalb im Tierheim: Leonardo, Luigi und Lasko hatten einer jungen Dame gehört, die zuhause ausgezogen ist und ihre Ratten zurückgelassen hat. Die Eltern wollten aber keine Ratten halten und brachten sie deshalb ins Tierheim.
Gesundheit: Keine Auffälligkeiten.
Charakter: Leonardo, Luigi und Lasko halten zusammen wie Pech und Schwefel. Sie schlafen meistens aneinander- und übereinandergekuschelt in einem Häuschen oder in einer Hängematte. Beim Futter hört allerdings die Verwandtschaft auf, sie klauen sich schamlos gegenseitig die besten Stücke. Zwei der Drei sind extrem neugierig und zutraulich, der Dritte ist eher der ruhige, zurückhaltendere Typ. Leonardo, Luigi und Lasko sind sehr freundlich, völlig handzahm und ans enge Zusammenleben mit Menschen gewöhnt. Die drei Rattenbuben sind verspielt, munter und agil und zaubern jedem Zuschauer in kürzester Zeit ein Lächeln ins Gesicht. Sie werden nur gemeinsam vermittelt.
Allgemeines zur Haltung:
Mindestens zu zweit sollte man Ratten auf jeden Fall halten, denn sie sind sehr soziale Tiere. Sie schlafen am liebsten aneinandergekuschelt, betreiben gegenseitige Körperpflege, interagieren viel und kommunizieren im Ultraschallbereich miteinander. Sowohl gleichgeschlechtliche als auch gemischtgeschlechtliche Gruppen sind möglich. Bei der Vergesellschaftung sind bestimmte Regeln zu beachten. Sie sollte z.B. nie im Gehege der alteingesessenen Ratten stattfinden, sondern auf neutralem Boden.
Am wohlsten fühlen sich Rattengruppen in einer möglichst großen Voliere, die interessant, strukturiert und abwechslungsreich gestaltet ist, wo es Möglichkeiten zum Klettern gibt, wo man sich verstecken kann oder Ausschau halten, wo es etwas zu untersuchen gibt, wo man sich ausruhen kann, wo man auch mal ein Stückchen rennen kann – kurzum: wo es nicht langweilig wird! Ausbruchsicher und widerstandsfähig gegen Nagezähnchen sollte die Behausung natürlich sowieso sein. Ratten lieben auch die Möglichkeit, beim täglichen Freilauf (natürlich unter Aufsicht) das Zimmer zu erkunden. Dort kann man zum Beispiel für die Ratten Futter verstecken, aus Pappe Labyrinthe bauen und Röhren, Papiertüten, Kartons oder Buddelkisten zur Beschäftigung anbieten.
Als Allesfresser nehmen Ratten sowohl pflanzliches als auch tierisches Futter zu sich. Die Basis der Ernährung sollte ein hochwertiges Trockenfutter bilden, ergänzt um etwas Gemüse, Quark, Käse, Eier, Hundekuchen oder etwas gekochten Fisch. Im Zoohandel wird für Ratten als Leckerlis eine Menge schädlicher Unsinn angeboten – je bunter und fetter, desto ungeeigneter!
Als intelligente Tiere haben Ratten auch Spaß daran, für Futter kleine Kunststücke zu lernen. Man kann auch mit dem Clicker mit ihnen arbeiten. Ratten mögen es, wenn sich ihr Mensch mit ihnen beschäftigt, denn das ist interessant, und meistens gibt es zur Belohnung ein Leckerchen!
Auskünfte und Beratung: Tel. 0911 / 501 584, abends ab 18 Uhr