Ben, Pepa, Manuel und Jocki

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Ben, Pepa, Manuel und Jocki

Rasse: Nymphensittiche und Prachtrosella-Mix
Geschlecht: Ben, Manuel und Jocki: männlich; Pepa: weiblich
Geburtsdatum: Ben: ca. 2016; Pepa: ca. 2008; Manuel: ca. 2015; Jocki: ca. 2006
Aussehen: Ben trägt das typische farbenfrohe Gefieder eines Prachtrosellas. Pepas Gefieder ist hellgrau mit weiß und hellgelb, Manuel ist dunkelgrau-weiß-gelb gefärbt. Jocki ist hellgelb mit dunkelgrauen Flügeldecken.
Weshalb im Tierheim: Die Vögel wurden wegen Krankheit des jeweiligen Besitzers ins Tierheim gebracht. Ben, Pepa und Manuel haben im alten Zuhause zusammengewohnt, Jocki war im bisherigen Zuhause ein Einzeltier. Er hat im Tierheim so großes Interesse an der Gruppe in seiner Nachbarvoliere gezeigt, dass wir ihm endlich die Gesellschaft von Artgenossen gönnen wollten und ihn mit der Dreiergruppe vergesellschaftet haben.
Gesundheit: Keine Auffälligkeiten.
Charakter: Die Kombination von Nymphensittichen und einem Prachtrosella ist ungewöhnlich, denn man sagt den Prachtrosellas nach, dass sie mit anderen Vogelarten nicht sehr verträglich sind. Doch Ben fühlt sich wohl in der Gruppe und kennt wohl auch nichts anderes. Die vier halten zusammen und mögen sich, wobei Ben arttypisch der zurückhaltendste der vier ist. Pepa, Jocki und Manuel sind agil und munter. Sie haben keine Angst vor Menschen und werden im neuen Zuhause bestimmt schnell auftauen. Besonders Jocki hatte eine enge Bindung an den bisherigen Besitzer und durfte den ganzen Tag frei herumfliegen. Die muntere Vierergruppe sucht ein schönes neues Zuhause, wo sie viel Platz haben und täglich viel frei fliegen dürfen. Optimal wäre ein Vogelzimmer mit Schlafvoliere.

Allgemeines zur Haltung:

Nymphensittiche sind Schwarmtiere. Einzelhaltung wäre eine Quälerei und kann zu schweren Verhaltensstörungen bis hin zur Selbstverstümmelung führen. Es empfiehlt sich, gemischtgeschlechtliche Paare oder gemischtgeschlechtliche Gruppen mit einem möglichst ausgewogenen Geschlechterverhältnis zu halten. In seltenen Fällen verstehen sich auch gleichgeschlechtliche Gruppen dauerhaft.

Nymphensittiche benötigen viel Platz. Bei Haltung in einer Voliere muss sichergestellt sein, dass die Tiere darin ihre Flügel benutzen können. Entscheidend ist die Grundfläche – die für ein Paar einen Quadratmeter auf keinen Fall unterschreiten darf – und nicht die Höhe. Täglicher, mehrstündiger Freiflug muss gewährleistet sein. Alternativ kann man Nymphensittichen ein Vogelzimmer zur Verfügung stellen, in dem sie frei leben und nur die Nacht zur Sicherheit in einem Schlafkäfig verbringen. Auch eine große Außenvoliere mit isolierten Schlafhäuschen kommt in Frage. Als Ausstattung sollte man Naturäste mit mindestens 2 cm Durchmesser wählen. Seile, Spielzeug aus unbehandelten Naturmaterialien, Kork und Sitzbrettchen vervollständigen die Einrichtung.

Nymphensittiche benötigen ein auf sie zugeschnittenes Grundfutter aus verschiedenen Saaten. Obst und Gemüse liefern die nötigen Vitamine. Als Leckerlis eignen sich Kolbenhirse, frische Zweige, Gräser oder Keimfutter. Frisches Wasser muss immer zur Verfügung stehen.

Bevor man Nymphensittiche bei sich aufnimmt, sollte man einige Punkte bedenken:

– Nymphensittiche können bis zu 25 Jahre alt werden, man entscheidet sich also für Mitbewohner für eine lange Zeit!
– Nymphensittiche können Allergien auslösen. Feine Federpartikel halten sich lange in der Luft. Futterreste, Federteile und Einstreu können die Umgebung der Voliere verschmutzen.
– Nymphensittiche knabbern sehr gerne! Beim Freiflug kann die Inneneinrichtung (Möbel, Tapete, Vorhänge, Deko) in Mitleidenschaft gezogen werden.
– Nymphensittiche können sehr laute Geräusche machen und halten sich nicht an Ruhezeiten. Das Verhältnis zu geräuschempfindlichen Nachbarn könnte darunter sehr leiden.

Auskünfte und Beratung: Tel. 0911 / 501 584, abends ab 18 Uhr

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