Emma

Neuzugang

Emma

Rasse: Nymphensittich
Geschlecht: weiblich
Geburtsdatum: unbekannt, da Fundtier
Aussehen: Emmas Gefieder ist überwiegend grau, an Kopf, Bauch und Schwanz etwas gelb. Ihre Flügel sind wunderschön weiß geperlt.
Weshalb im Tierheim: Emma ist ein Fundtier.
Gesundheit: Keine Auffälligkeiten.
Charakter: Was für eine Odyssee Emma hinter sich hat, wissen wir nicht. Nach allem, was sie erlebt haben muss, ist es nicht verwunderlich, dass sie noch etwas verstört ist. Doch sie reagiert nicht panisch auf Menschen, sondern schaut neugierig, wer da an ihre Voliere kommt. Emma möchte möglichst schnell ein neues Zuhause bei liebevollen Menschen bekommen, wo sie mit einem netten Nymphensittichhahn in einer großen Voliere zusammenleben darf und jeden Tag Freiflug genießen kann.

 

Allgemeines zur Haltung:

Nymphensittiche sind Schwarmtiere. Einzelhaltung wäre eine Quälerei und kann zu schweren Verhaltensstörungen bis hin zur Selbstverstümmelung führen. Es empfiehlt sich, gemischtgeschlechtliche Paare oder gemischtgeschlechtliche Gruppen mit einem möglichst ausgewogenen Geschlechterverhältnis zu halten. In seltenen Fällen verstehen sich auch gleichgeschlechtliche Gruppen dauerhaft.

Nymphensittiche benötigen viel Platz. Bei Haltung in einer Voliere muss sichergestellt sein, dass die Tiere darin ihre Flügel benutzen können. Entscheidend ist die Grundfläche – die für ein Paar einen Quadratmeter auf keinen Fall unterschreiten darf – und nicht die Höhe. Täglicher, mehrstündiger Freiflug muss gewährleistet sein. Alternativ kann man Nymphensittichen ein Vogelzimmer zur Verfügung stellen, in dem sie frei leben und nur die Nacht zur Sicherheit in einem Schlafkäfig verbringen. Auch eine große Außenvoliere mit isolierten Schlafhäuschen kommt in Frage. Als Ausstattung sollte man Naturäste mit mindestens 2 cm Durchmesser wählen. Seile, Spielzeug aus unbehandelten Naturmaterialien, Kork und Sitzbrettchen vervollständigen die Einrichtung.

Nymphensittiche benötigen ein auf sie zugeschnittenes Grundfutter aus verschiedenen Saaten. Obst und Gemüse liefern die nötigen Vitamine. Als Leckerlis eignen sich Kolbenhirse, frische Zweige, Gräser oder Keimfutter. Frisches Wasser muss immer zur Verfügung stehen.

Bevor man Nymphensittiche bei sich aufnimmt, sollte man einige Punkte bedenken:
– Nymphensittiche können bis zu 25 Jahre alt werden, man entscheidet sich also für Mitbewohner für eine lange Zeit!
– Nymphensittiche können Allergien auslösen. Feine Federpartikel halten sich lange in der Luft. Futterreste, Federteile und Einstreu können die Umgebung der Voliere verschmutzen.
– Nymphensittiche knabbern sehr gerne! Beim Freiflug kann die Inneneinrichtung (Möbel, Tapete, Vorhänge, Deko) in Mitleidenschaft gezogen werden.
– Nymphensittiche können sehr laute Geräusche machen und halten sich nicht an Ruhezeiten. Das Verhältnis zu geräuschempfindlichen Nachbarn könnte darunter leiden.

Auskünfte und Beratung: Tel. 0911 / 501 584, abends ab 18 Uhr

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